HF-Ausbreitung in Gebäuden "Gebäudefunkanlage"

Gebäudefunkanlage

Wie im Inneren eines Tunnels kommt es auch in Gebäuden und Objekten durch die Verwendung von funkwellenabsorbierenden Baustoffen (z.B.: Metall, Stahlbeton) oftmals zu einer nicht ausreichenden Funkversorgung und vor allem neue Gebäude mit massiven Glaskonstruktionen wirken oftmals als Abschirmung gegenüber der HF-Ausbreitung.

Gebäudefunkanlage

Im Katastrophenfall ist jedoch auch hier eine unterbrechungsfreie Funkkommunikation der Einsatzund Rettungsdienste innerhalb eines Gebäudes, aus dem Gebäude nach außen sowie von außen in das Gebäude von höchster Bedeutung zum Schutz von Gesundheit und Leben.

Basierend auf den geltenden Vorschriften und Standards (z.B. TRVB S 159) plant und errichtet RCOM Gebäudefunkanlagen durch welche die Funkversorgung und Kommunikation innerhalb eines Objektes gewährleistet wird.

Eine Gebäudefunkanlage besteht im Wesentlichen aus

  • Sende- und Empfangseinheit mit Stromversorgung und Steuereinrichtung
  • Antennenanlage (Fixantennen, strahlende Kabeln) mit dazugehörigen Koppelreichrichtungen (und Verstärkern) sowie den Zubringerkabeln 
  • einem oder mehreren Gebäudefunk-Bedienfeldern

Für größere bzw. verzweigte Gebäude können die Signale mittels elektro-/optischen Umsetzern über ein optisches Verteilsystem an zugehörige Verstärkerstellen übertragen und von diesen die Strahlerkabel gespeist werden.

Grafik Gebäudefunk

Die Aktivierung der Gebäudefunkanlage erfolgt entweder mittels Bedienfeld oder automatisch durch das Auslösen der Brandmeldeanlage.

Die Verlegung der Strahlerkabel kann je nach Anforderung folgendermaßen ausgeführt werden

  • Ringleitungstechnik (getrennte Kabelführung)
  • Einseitige Einspeisung (Stichleitung)

Für die Überbrückung von Stromausfällen sind die Anlagen zusätzlich mit Batterien notstromversorgt.
Bei Zustimmung der Feuerwehr kann die Gebäudefunkanlage auch für andere Funkdienste mitbenutzt werden.